Willkommen bei der Arbeitsgruppe Rastersondenmethoden von Prof. Dr. Markus Morgenstern.
Unsere Arbeitsgruppe besteht zur Zeit aus insgesamt 20 Mitarbeitern, darunter 2 Postdocs, 7 Doktoranden, 6 Diplomanden und 4 Bachelor Studenten. Eine Liste dieser Mitarbeiter erhalten Sie hier.
Der Forschungsschwerpunkt unserer Arbeitsgruppe sind Rastersensorverfahren. Insbesondere werden Mikroskope für den Betrieb bei tiefen Temperaturen und im Magnetfeld entwickelt. Mit diesen Mikroskopen werden komplexe Elektronen- und Spinsysteme mit hoher Energieauflösung bis hinab zur atomaren Skala studiert. Aktuell werden die elektronischen und mechanischen Eigenschaften von Graphenmonolagen, niederdimensionale Halbleiterelektronensysteme, Spinkettensysteme, magnetische Domänenstrukturen und Phasenwechselmedien untersucht. Einen detaillierteren Überblick über unsere Forschungsthemen erhalten Sie in Kürze.
Die Abbildung links zeigt eine 3D-Rastertunnelmikroskopieaufnahme einer Monolage Graphen bei T=4,9 K. Die intrinsische Oberflächenkorrugation und die atomare Struktur des Graphens sind zu erkennen (weitere Informationen: Phys. Rev. Lett. 102, 076102 (2009)).
Vorarbeiten zur Nanoelektromechanik (weitere Infromationen: Nano Letters (2010))
Unsere Untersuchungsmethoden haben einen Schwerpunkt im Bereich der Rastersondenmethoden, insbesondere Rastertunnelmikroskopie, -spektroskopie, spinpolarisierter Rastertunnelmikroskopie und Rasterkraftmikroskopie. Die Rastersondenmikroskope werden in unserer Arbeitsgruppe gefertigt und arbeiten bei Temperaturen bis hinab zu 300 mK, im Ultrahochvakuum und in Magnetfeldern bis zu 14 T. Ferner wird ein Transportmessplatz, der Messungen bei T=300 mK und B=12 T erlaubt, aufgebaut.