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Stickstoffverflüssigungsanlage

Die zwei kleinen Stickstoffverflüssiger (im Hintergrund) produzieren ca. 6 Liter pro Stunde flüssigen Stickstoff, während die große Anlage (im Vordergrund) über 30 Liter pro Stunde produzieren kann.
Die zwei kleinen Stickstoffverflüssiger (im Hintergrund) produzieren ca. 6 Liter pro Stunde flüssigen Stickstoff, während die große Anlage (im Vordergrund) über 30 Liter pro Stunde produzieren kann.
Große Stickstoffverflüssigungsanlage.
Große Stickstoffverflüssigungsanlage.

Motivation:

Technisch wird verflüssigter Stickstoff als Kühlmittel zum Erreichen tiefer Temperaturen eingesetzt. N2 kondensiert bei einer Temperatur von 77,35 K. Da er direkt aus der Atemluft gewonnen werden kann, ist er für Temperaturen über 77,35 K dem teuren Flüssighelium vorzuziehen. So können unter anderem Hochtemperatur-Supraleiter preisgünstig gekühlt werden.

Das II. Physikalische Institut der RWTH Aachen betreibt als zentrale Einrichtung der Fachgruppe Physik eine Stickstoffverflüssigungsanlage, mit der sich der Stickstoff aus der Luft verflüssigen lässt. Somit entfällt der externe Ankauf von Stickstoff.


Verflüssigung:

Die Stickstoffverflüssigungsanlagen können bis zu 42 Liter Stickstoff pro Stunde produzieren. Der Stickstoff wir aus der Luft gewonnen.

Die Abkühlung erfolgt in zwei Kühlstufen, wobei im ersten Kühlprozess der Sauerstoff vom Stickstoff getrennt und abgeschieden wird (aufgrund unterschiedlicher Verflüssigungstemperaturen). Im zweiten Kühlvorgang wird der übriggebliebene Stickstoff verflüssigt und in 500 bis 1000 Liter Vorratsgefäße gefüllt. Über eine Transferleitung kann die Heliumverflüssigungsanlage im Nachbarraum mit flüssigem Stickstoff zur Vorkühlung des Heliums versorgt werden.

 

 

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