Neuartige metavalente Bindung vorgeschlagen!

19.12.2018

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Matthias Wuttig

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Eine der grundlegenden Fakten, die Chemie-Studenten lernen, sind die verschiedenen Arten der chemischen Bindung in Festkörpermaterialien: kovalente, ionische und metallische sowie Kuriositäten wie die Wasserstoffbrückenbindung. Aber wenn ein Vorschlag in zwei kürzlich erschienenen Arbeiten Bestand hat, müssen sie bald über eine weitere Klasse erlernen: die metavalente Bindung.

Prof. Matthias Wuttig von der RWTH Aachen und seine Mitarbeiter sehen diese Art der Bindung in Kombinationen von Elementen im und am Rande des Metalloidbereichs des Periodensystems, wie Germanium-, Zinn- und Bleitelluride. Verbindungen dieser Art stellen eine eigene Materialkategorie dar, die Metallen ähnlich ist, da sie eine nennenswerte elektrische Leitfähigkeit aufweisen, aber einen Grad der Elektronenteilung wie kovalente Verbindungen aufweisen.

 

Chemistryworld: Bonding rethink called for as new metavalent bond proposed