

Der Compact Muon Solenoid (CMS) Detektor ist eines der vier Großexperimente, die am Large Hadron Collider (LHC) Speicherring am CERN in Genf aufgebaut worden sind. Die Beteiligung des Instituts III B gliedert sich in zwei Hauptgruppen. Die Detektorgruppe hat das offizielle Testsystems für die Komponenten des inneren Siliziumspurdetektors entwicklelt, und beim Zusammenbau der Komponenten zu größeren Substrukturen beigetragen. Aktueller Gegenstand der Forschung ist die Auswertung der Testdaten der Siliziumdetektoren von Messungen mit kosmischen Myonen. Die Analysegruppe bereitet die Auswertung der Experimentdaten auf dem Gebiet der top-Physik und der leptonzahlverletzenden Zerfälle anhand von Monte Carlo Ereignissen vor.
Nachdem am 10. September 2008 die ersten Protonstrahlen den LHC-Ring erfolgreich umlaufen haben, steht eine Datennahme von Proton-Proton-Kollisionen unmittelbar bevor. Die Arbeitsgruppen beschäftigen sich daher nun auch mit der Vorbereitung des CMS-Detektors vor Ort am CERN zur Aufzeichnung der Daten, und bereiten sich vor, um erste Ergebnisse aus den Dektordaten zu erzielen. Dabei sind auch Bachelorarbeiten zu vergeben.